Über uns

Der Verein

Die Narrenzunft Aichhalden e.V. wurde anno 1936 gegründet und besteht nunmehr seit 75 Jahren. Wir sind ein mitgliederstarker Verein mit ca. 860 Mitgliedern,

 

1 Blitzteufel (Einzelkleid)

Über 600 Hexen

50 Hansel

40 Sauhirten

 

1 Kinderballett

Elferrat und Obernarren

1 Jugendhexensportgruppe mit ca. 20 Teilnehmern

1 Aktiven-Hexensportgruppe mit ca. 20 Mitgliedern

 

 

Narrenruf:  Saublitz -  Hall    (zuerst Saublitz –> Antwort = Hall)   3x

 

Das Narrenstüble

Der Wunsch, ein eigenes Narrenstüble zu besitzen, hegte die NZ schon sehr lange. Immer wieder hatte man alte, leer stehende Häuser angemietet , um dann nach Jahren aufgrund Eigenbedarfs der Besitzer (wg. Neubauten) wieder aus- bzw. umziehen zu müssen. Unter anderem wurden durch die nicht immer optimale Bausubstanz der alten Häuser auch Teile unseres Fundus in Mitleidenschaft gezogen oder aber waren durch die vielen Umzüge bzw. durch die vielerorts untergebrachten Gegenstände nicht mehr auffindbar oder waren in Vergessenheit geraten. Immer wieder schaute man sich nach geeigneten Häusern im Ort um, die zu kaufen waren. Leider lagen die Preisvorstellungen der Häuser, die hierfür in Frage kamen, weit über unseren Möglichkeiten.

Im Elferrat wurde dadurch 2003 der Entschluss gefasst, einen Neubau zu erstellen, nachdem man nun wieder wegen eines Neubaus aus dem gemieteten Gebäude raus musste.

An dieser Stelle sei aber den damaligen Hausbesitzern ein „Herzliches Dankeschön“ gesagt, die es uns durch die Vermietung ermöglicht hatten, Überhaupt eine „Bleibe“ gefunden zu haben !

Nach Gesprächen mit der Gemeinde Aichhalden war man sich schnell einig, im neuen Industriegebiet Hinteraichhalden ein Narrenstüble zu erstellen. Die Gemeinde ermöglichte uns durch ein Nutzungsrecht, auf einem Grundstück, dass für eine gewerbliche Bebauung nicht unbedingt nutzbar war, dieses Bauvorhaben anzugehen. Auch hier ein „Herzliches Dankeschön“ !

Durch ein gutes und wirtschaftliches Handeln unserer Zunft waren wir dann 2004 in der Lage, mit dem Spatenstich am 22.April unser Narrenstüble zu verwirklichen. Viele, viele Arbeitsstunden war nÇtig, um dieses Bauvorhaben durchzuziehen.
Leider haben viele Mitglieder das notwendige Baustellenschild „Betreten der Baustelle verboten“ missverstanden, denn es zeigten sich meistens nur die selben Gesichter auf der Baustelle. Hier seien aber besonders vier Personen hervorzuheben, ohne die Leistung der anderen Helfer schmälern zu wollen !

Dies waren namentlich Markus Kübler , Karl-Hermann Rauch, Rainer Kopp und Joe Nübel, die zusammen mehr als 2200 Arbeitsstunden geleistet hatten !!! Davon hatte Markus allein mehr als 900 Stunden mitgearbeitet ! Hierfür wurde Allen auch entsprechend gedankt und Markus zum „Hausmeister Krause“ ernannt !

Nach drei Jahren Bauzeit konnten wir dann endlich „unser Narrenstüble“ im Rahmen eines wunderschönen Festes am 23./24.06.07 einweihen und seiner Bestimmung Äbergeben. Beim Festakt am 23.06.09 wurde das Narrenstüble durch Hr. Pfarrer Alender geweiht . Den Gruß- und Dankesworten durch den Zunftpräsidenten Bernhard Blaffert an alle Helfer, Gönner und Freunde der Narrenzunft Aichhalden schlossen sich anschließend fÄr die Gemeinde Aichhalden Hr. Bürgermeister Ekhard Sekinger, fÄr die Vertreter der ehemaligen Zunftmeister Harry Höni, für die Vereinsgemeinschaft Aichhalden Manfred Moosmann, für die FNV Waldgau Oberzunftmeister Franz Kern und für die FNV Mittlerer Schwarzwald Hans-Peter Marte an. Der Fanfarenzug der NZ unter Leitung von Klaus Schuler begleitete den Festakt musikalisch.

Ein recht herzliches „Vergelt’s Gott“ auch an alle Sponsoren und Gönner, die uns hier unterstützt haben !

 

Vereinigung

Die Narrenzunft Aichhalden e.V. ist Mitglied der "Freien Narrenvereinigung Waldgau" und der "Freien Narrenvereinigung Mittlerer Schwarzwald".

Wir bieten auch von den jeweiligen Vereinigungen CD’s zum Verkauf an. Ebenso die Möglichkeit zum Kauf von Sammlermäskle und Pins. Anfragen bitte per Mail an den Vorstand.

 

Der Blitzteufel

Der “Blitzteufel“ (Einzelkleid) in seinem schwarzen Kleid und dem roten Umhang, innen gelb gefüttert, symbolisiert die Heimsuchung durch den weithin bekannten “Aichhalder Blitz“, welcher um die Jahrhundertwende in Aichhalden und der näheren Umgebung wütete. Dank dem historischen “Aichhalder Blitz“ kam mancher Bauer damals zu einem neuen Hof. Dieser berüchtigte Blitz lässt sich am besten mit dem noch heute im Ort geläufigen Spruch definieren:“ Vadder ‘s hot blitzt, derfe a‘zünde?“

 

Die Hexe

Die Hexe wird zum historischen Bildträger des ehemaligen Städtchens. Auf ihrem Gewand, vor allem auf ihrer Schürze, sind Symbole mit Ortsbezug gemalt. Sie trägt ein rotes Kopftuch, sowie eine schwarze Jacke, auf der in kräftigem Grün Eichenblätter erscheinen. Und auf derselben rückseits, wiederum der Blitz. Dazu gehört der Hexenbesen aus Birkenreisig. Mittlerweile sind über 500 Hexen im Umlauf!

Der Sauhirt

Ein weiteres Narrenkleid von Aichhalden, jedoch nicht so alt, ist mit seiner “Schweinskopf-Larve“ ein gelungenes Narrengewand. Es stellt die frühere Schweinehaltung dar. Diese soll, wegen der vielen Eicheln in früherer Zeit, eine große Rolle gespielt haben. Der Sauhirt trägt am Ledergurt “Kuhglocken“. Seine grüne Haube erinnert ebenfalls an das Grün der Eichen. Der Lederwamst versinnbildlicht die frühere Kleidung der Hirten. (ca. 40 Kleidle)

Der Hansel

Eine über 50 Jahre alte Narrenfigur, beliebt und als erstes Häß in Aichhalden getragen. Im Jahre 1992 zu neuem Leben erweckt, und zur Freude der Zunft zur Fasnet 1993, beleben bereits 50 Hansel das Narrenbild. Der Hansel trägt einen rohweißen Anzug, mit verschiedenen Motiven bemalt. Vorne, auf beiden Hosenbeinen, je eine Sau, symbolisch wiederum für Aichhalden. Hinten ein Bauer mit Sauschwanz in der Hand, daneben die Bäuerin. Die Jacke ziert vorne zum einen ein Eichhörnchen mit Eichblatt, daneben ein Kater. Die Ärmel sind mit Blumenmotiven und Hahn bemalt. Der Rücken der Jacke ist eingerahmt von Eichenlaub. In der Mitte ein großes Wappen, versehen mit Brand szenen, anspielend auf den „Aichhalder Blitz“. Vervollständigt wird das schöne Narrenkleid mit zwei „Gschell-Riemen“ und der obligatorischen “Hansel-Krause“ ‚welche grün ist und wiederum auf das Eichengrün anspricht. Als Zierde, eine karierte Schleife und rechts ein Tuch. Die mit feinen Zügen geschnitzte Maske, ist lieblich bemalt, und mit einem Rosshaarkranz eingefasst. Als Kopf-Putz baumelt ein “Fuchs-Schwanz“. Der Hansel trägt zusätzlich ein “Brezelstecken“.

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